Einführung in das strukturierte Sicherheitsmanagement – Patientensicherheit in der außerklinisch, geburtshilflichen Versorgung, online Sept. 2024

Referierende: Vera Triphaus

Fortbildungsstunden: 6 FB / Risikomanagement

Aktuell sind alle Tickets ausverkauft – wenn Sie sich auf die Warteliste setzen lassen möchten, schreiben Sie bitte eine E-Mail an schwager@hebammenverband.de mit dem Betreff Warteliste 12.09.24

Diese Fortbildung ist Teil des Pilotprojekts „Kostenfreie Simulationstrainings für freiberufliche Hebammen mit außerklinischer Geburtshilfe im DHV“.

Um an den kostenfreien Simulations-Trainings teilnehmen zu können, müssen Hebammen (mit Mitgliedschaft im DHV !) folgende Voraussetzungen erfüllen:

  1. Teilnahme an einer digitalen Informationsveranstaltung
  2. Teilnahme an der vom DHV und „hevianna“ durchgeführten „Einführung in das strukturierte Sicherheitsmanagement – Patientensicherheit in der außerklinisch, geburtshilflichen Versorgung“, oder der Nachweis, dieses Wissen durch andere Fortbildungen erworben zu haben.
  3. Bereitschaft, an der wissenschaftlichen Begleitung dieses Projektes teilzunehmen.
  4. Nachweis im eigenen QM über die Teilnahme an den vorgeschriebenen Fortbildungen.

Veranstaltungsinhalt

Einführung in das strukturierte Sicherheitsmanagement – Patientensicherheit in der außergeburtshilflichen Versorgung, online

In Deutschland wählen etwa 2 % der Frauen eine außerklinische Geburt in Begleitung einer Hebamme. Zudem werden viele Frauen und ihre Neugeborenen in der Schwangerschaft und anschließend im Wochenbett und in der Stillzeit durch Hebammen begleitet.

Die Sicherheit von Mutter und Kind sowie von der Hebamme selbst sollte während dieses Zeitraums in allen Prozessen mitgedacht und umgesetzt werden. Diese hängt nicht allein von ihrer fachlichen Kompetenz ab, sondern auch von ihrer Interaktion und Organisation. Kenntnisse zu dem Zusammenspiel dieser Faktoren und deren Bedeutung für die Patientensicherheit in der Geburtshilfe sollen in dieser Fortbildung vermittelt werden.

So werden die theoretischen Grundlagen zur Patientensicherheit erläutert. Dazu gehört der Risikomanagement-Prozess, die Bewertung von klinischen Risiken und die Ableitung von wirksamen Maßnahmen. Aufbauend auf diesem Verständnis werden einzelne Instrumente des klinischen Risikomanagements erläutert, wie das Beinahe-Fehlermeldesystem und die Morbiditäts- und Mortalitätskonferenzen und die Reflexion der praktizierten Prozesse mittels Analysetechnik dargestellt. Ergänzend soll die Bedeutung des eigenen Handelns für Patientensicherheit in der Geburtshilfe anhand ausgewählter Kasuistik verdeutlicht werden.

Darüber hinaus wird das Thema im Kontext von Hochzuverlässigkeitsorganisationen diskutiert.

Ziel der Fortbildung ist die Erlangung eines Grundverständnisses zur Patientensicherheit und wie das eigene Handeln diese aktiv beeinflussen kann.

Methode: Vortrag mit Diskussion, ggf. Arbeit in Kleingruppen

Datum

12 Sep 2024
Abgelaufen

Uhrzeit

9:00 - 14:00

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Ort

Online
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