Einführung in das strukturierte Sicherheitsmanagement – Patientensicherheit in der außerklinisch-geburtshilflichen Versorgung und im Belegsystem

Referierende: Vera Triphaus, Hebamme, Dozentin an der Evangelischen Hochschule Berlin im Studiengang Hebammenwissenschaften, Risiko-Beraterin GRB Gesellschaft für Risiko-Beratung mbH

Fortbildungsstunden: 6 FB Risikomanagement

Diese Fortbildung ist Teil des Pilotprojekts von DHV und hevianna „Simulationstrainings für Freiberufliche Hebammen im DHV“

Um am Pilotprojekt und einem Simulationstraining teilnehmen zu können, müssen Hebammen folgende Voraussetzungen erfüllen:  

    • aktive DHV-Mitgliedschaft  
    • DHV Gruppenhaftpflichtversicherung Form 1 (freiberuflich mit Geburtshilfe)  
    • Teilnahme an der Online Fortbildung „Einführung in das strukturierte Sicherheitsmanagement“ 
    • Mitwirkung an der wissenschaftlichen Evaluierung durch die Universität zu Köln 
    • Kosten-Eigenanteil für 2-tägiges Simulationstraining

Zu dem Pilotprojekt gibt es eine DHV-Informationsveranstaltung am 12.03.2026 um 19.15 Uhr – hier der Link zur Anmeldung:

Informationsveranstaltung zu Simulationstrainings für Freiberufliche Hebammen mit Geburtshilfe im DHV – NEU als Inhouse-Schulungen 

 

Veranstaltungsinhalt:

Einführung in das strukturierte Sicherheitsmanagement – Patientensicherheit in der außerklinisch-geburtshilflichen Versorgung und im Belegsystem

In Deutschland wählen etwa 2 % der Frauen eine außerklinische Geburt in Begleitung einer Hebamme und die Anzahl an Beleghebammen in Krankenhäusern nimmt zu. Neben der Geburtsbegleitung bieten freiberufliche Hebammen die Betreuung von Frauen und ihren Neugeborenen in der Schwangerschaft, während des Wochenbetts und in der Stillzeit an.

Die Sicherheit von Mutter und Kind sowie von der Hebamme selbst, sollte während dieses Zeitraums in allen Prozessen mitgedacht und umgesetzt werden. Diese hängt nicht allein von ihrer fachlichen Kompetenz ab, sondern auch von ihrer Interaktion und Organisation. Kenntnisse zu dem Zusammenspiel dieser Faktoren und deren Bedeutung für die Patientensicherheit in der Geburtshilfe sollen in dieser Fortbildung vermittelt werden.

So werden die theoretischen Grundlagen zur Patientensicherheit erläutert. Dazu gehört der Risikomanagement-Prozess, die Bewertung von klinischen Risiken und die Ableitung von wirksamen Maßnahmen. Aufbauend auf diesem Verständnis werden Beinahe-Fehlermeldesysteme erläutert. Abschließend wird die geburtshilfliche Dokumentation aus der Risikomanagementperspektive beleuchtet.

Ziel der Fortbildung ist die Erlangung eines Grundverständnisses zur Patientensicherheit und wie das eigene Handeln diese aktiv beeinflussen kann.

Methode: Vortrag mit Diskussion, ggf. Arbeit in Kleingruppen

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Datum

24 Apr 2026

Uhrzeit

9:00 - 14:00

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